den methodischen Inventionismus der Wiener Gruppe

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Kommentar

Gerhard Rühm schreibt 1967 im Vorwort zu dem von ihm herausgegebenen Band mit Arbeit der »Wiener Gruppe« davon, dass man in der Gruppe die »methodische hervorbringung von literatur« diskutiert habe, wichtige Anregungen seien von Marc Adrians »methodischem Inventionismus« ausgegangen (Rühm 1985, 14). Der Konzeptkünstler und Filmemacher Marc Adrian (1930–2008) formulierte 1957 eine »kurzgefasste theorie des methodischem inventionismus«, in der ein zentraler Punkt lautete: »es handelt sich darum, methoden für künstlerische produktionsprozesse zu erarbeiten, welche die individuellen kohärenzfaktoren (k) jedes künstlers in der verschiedensten weise (v) im jeweiligen prozess sichtbar werden lassen. diese methoden müssen darstellbar und vorausplanbar (programmierbar) sein. die erstellung dieser programme ist ebenfalls künstlerische aktivität« (Adrian 2007, 110).

Textausschnitte

Lombroso in Leibnitz, Werk 4, S. 392

[...] Rupert: Dort kann man sogar den methodischen Inventionismus der Wiener Gruppe lernen. Und Haikus ... Sonetten ... Konrad: Der Wolfi Bauer ist dort [...]


Zitiervorschlag:
den methodischen Inventionismus der Wiener Gruppe. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.4129, 2022-09.