Eugen Kogon: Der SS-Staat

TEI version< zurück

Kommentar

Der katholisch geprägte Soziologe Eugen Kogon (1903–1987) promovierte 1927 in Wien, 1927–1937 Redakteur der katholischen Zeitschrift Schönere Zukunft , 1938 Inhaftierung, 1939 Deportation ins KZ Buchenwald, wo er die Befreiung 1945 erlebte. Kogon begann unmittelbar danach seine Arbeit einer Analyse des NS-Terrorsystems, er verfasste für das Oberkommando der US-Armee einen Bericht über die Verhältnisse innerhalb des Lagers. In der Folge erweiterte Kogon seine Analyse auf andere Konzentrationslager, bereits 1946 erschien Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager, das zum immer wieder aufgelegten Standardwerk avancierte. Im selben Jahr war Kogon Mitbegründer der linkskatholischen Zeitschrift Frankfurter Hefte , 1951 wurde er an den Lehrstuhl für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt berufen.


Der SS-Staat
Eugen Kogon: Der SS-Staat. Umschlag der 1. Auflage 1946. Verlag Karl Alber, München

Textausschnitte

Das Land des Lächelns, Werk 4, S. 454

[...] Materialien: Fred K. Prieberg: Musik im NS-Staat, Fischer Taschenbuch Eugen Kogon: Der SS-Staat , Heyne Sachbuch Historisches Museum der Stadt Wien, Katalog zur Sond [...]


Zitiervorschlag:
Eugen Kogon: Der SS-Staat. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.4118, 2022-09.