Versuche, das Land des Lächelns kaputtzumachen

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Kommentar

Das Land des Lächelns : »Romantische Operette« von Franz Lehár (1870–1948), 1929 in Berlin uraufgeführt; die Texte stammen von den beiden jüdischen Librettisten Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda. Ihre Vorlage war das Textbuch Victor Léons zu Lehárs Operette Die gelbe Jacke (Uraufführung 1923 im Theater an der Wien). Nachdem Léon bereits die Nachricht über eine chinesisch-österreichische Heirat in Wiener diplomatischen Kreisen 1905 zu einem Libretto hatte ausgestalten wollen, führte erst der anhaltende Erfolg von Puccinis Madame Butterfly (1904) sowie das Wissen Lehárs um die Arbeit seines Komponistenfreundes an einem chinesisch-europäischen Stoff ( Turandot ) zur Arbeit an der Gelben Jacke (vgl. Mailer 1985, 45). Das Stück war kein Erfolg. Erst die Neubearbeitung und die Berliner Uraufführung mit Richard Tauber in der Hauptrolle verhalf dem Stück zum Durchbruch. In Wien erreichte Lehár Anfang 1938 das Ziel, »das er immer schon im Auge gehabt hatte« (Mailer 1985, 48): Das Land des Lächelns wurde in den Spielplan der Staatsoper aufgenommen. s. Eintrag ›Franz Lehar‹

Textausschnitte

Das Land des Lächelns, Werk 4, S. 437

[...] Zwei Versuche, das Land des Lächelns kaputtzumachen [...]


Zitiervorschlag:
Versuche, das Land des Lächelns kaputtzumachen. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.4091, 2022-09.