Grenzlandtheater

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Kommentar

Als »Grenzlandtheater« bezeichnete man in der NS-Zeit Theater in den an damaligen Reichsgrenzen gelegenen Städten; sie wurden entweder neu errichtet oder bestehende Theater (renoviert und) umbenannt. In Am Schreibtisch spielt das »Kärntner Grenzlandtheater«, das 1938 aus dem Stadttheater Klagenfurt hervorging, eine Rolle, Kofler schreibt von der »Grenzlandtheaterzauberflöte« ( s. Eintrag »Grenzlandtheaterzauberflöte«‹), s. Eintrag ›Bautzen, Grenzlandtheater‹

Textausschnitte

Königin der Nacht, Werk 4, S. 345

[...] ngerehepaar war schon vor der Zauberflöte nach Klagenfurt gegangen ans Grenzlandtheater , Helene ... Helene –, ich weiß nicht mehr, und Konrad Kuska ... [...]

Das Land des Lächelns, Werk 4, S. 446

[...] Stimme E: Bautzen, Grenzlandtheater [...]


Zitiervorschlag:
Grenzlandtheater. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.4064, 2022-09.