Es gibt nichts zu loben, es gibt nichts anzuklagen, es ist alles lächerlich gegenüber dem Tod

TEI version< zurück

Kommentar

Abgewandeltes Zitat aus Thomas Bernhards im März 1968 gehaltenen Rede zur Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Literatur 1967, Sparte Roman (Erstabdruck in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung , 19.3.1968): »Es ist nichts zu loben, nichts zu verdammen, nichts anzuklagen, aber es ist vieles lächerlich; es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt« (Bernhard 2011, 69), s. Eintrag »Alles kunstgemäß, alles lächerlich, Literatur, Gelächter, alles lächerlich im Angesicht des Todes.«

Textausschnitte

In der Hauptstadt der Literatur, Werk 4, S. 364

[...] möchte ich noch sagen: Es gibt nichts zu loben, es gibt nichts anzuklagen, es ist alles lächerlich gegenüber dem Tod . Klamm (spöttisch): Amen. – Der nächste bitte. Tumult, Zuschauerdeba [...]


Zitiervorschlag:
Es gibt nichts zu loben, es gibt nichts anzuklagen, es ist alles lächerlich gegenüber dem Tod. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.3965, 2022-09.