Haydn, Streichquartett op. 76, Nr. 2, »Quinten«

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Kommentar

Die Streichquartette Joseph Haydns (1732–1809) der Opus-Nummer 76 werden »Erdödy«-Quartette genannt: »Der Entstehungshintergrund von op. 76 liegt weitgehend im Dunkeln, aber ein Brief von [Fredrik] Silverstolpe [Haydn-Freund und Sekretär der schwedischen Gesandtschaft in Wien] deutet darauf hin, daß Graf [Joseph] Erdödy die Quartette ›für 100 Ducaten‹ bestellt hat und die Hauptarbeit daran im Jahre 1797 erfolgt sein dürfte« (Zilkens 1997, 28). Das zweite »Erdödy«-Quartett setzt im ersten Satz mit einer Quinte ein, das Intervall wird zum variierten und mutierten »motivischen Urgedanken« (Zilkens 1997, 40) und damit Namensgeber des Werks.

Textausschnitte

Auf der Strecke, Werk 4, S. 456

[...] aturalistisch, nicht das übliche »zwischen Hoffen und Bangen!«) Musik: Haydn, Streichquartett op. 76, Nr. 2, »Quinten« – 2. + 3. Satz. (Frage keiner, warum gerade dieses, ich weiß es selb [...]


Zitiervorschlag:
Haydn, Streichquartett op. 76, Nr. 2, »Quinten«. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.3382, 2022-09.