Veit Harlan

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Kommentar

Harlan (1899–1964) arbeitete bis 1933 erfolgreich als Schauspieler, zuletzt an der Seite Gustav Gründgens ’ am Preußischen Staatstheater Berlin. 1934 erfüllte er sich seinen Traum und führte erstmals Regie; er hatte mit Volkskomödien Erfolg, 1935 folgte die erste Filmregie, mit Der Herrscher (1937) wurde er zum erfolgreichsten Regisseur des „Dritten Reichs“. Er war einerseits „Werkzeug der NS-Kriegs- und Durchhaltepropaganda“, setzte sich andererseits für Verfolgte ein (Buchloh 2010, 173).

Textausschnitte

Üble Nachrede, S. 111

[...] In einem APPELL, einem von vielen Appellen, in einem freilich berühmt gewordenen Appell, aber doch in einem Appell, Appell, so wie Strafappell) – er denke, so der Privatankläger, er denke – er denke! – auch an die Verfilmung der Novelle Jud Süß mit Veit Harlan in der Titelrolle, ebenfalls ein Kunstwerk, wenngleich – (Verhandlungsunterbrechung, schon wieder, wie oft noch [...]


Zitiervorschlag:
Veit Harlan. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w3.nachrede.544, 2019-02.