Pontasch

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Kommentar

In Hotel Mordschein bezieht sich Kofler auf die Berichterstattung zum Mord im Klagenfurter Hotel Mondschein; der Mörder habe nach der Tat das Auto eines Arztes namens Pontasch aufgebrochen und dessen Arzttasche entwendet, s. Eintrag ›In Pörtschach muss ich versucht haben‹.

Textausschnitte

Üble Nachrede, Werk 3, S. 101

[...] Nicht der Gaugg wäre mir entgangen und nicht der Strutz, nicht der Pontasch, nicht der Retzer, nicht der Rumpold, nicht die beiden Dumba; ich hätte ARSCH gerufen, und jeder hätte sich gemeldet; dem verbrecherischen Sägewerksbesitzer aus Reichenfels freilich, einem zugewanderten Volksdeutschen, hätte ich mit der Ehre auch die Treue abzuschneiden gehabt [...]

, Werk 3, S. 152

[...] Gebäudereinigung Heimlich: Sind Ihre geistigen oder körperlichen Beschwerden unheilbar? Zögern Sie noch am Rande des Abgrundes? Fehlt Ihnen Mut? – Jemand aus Krumpendorf, oder Pörtschach? Einer mit einem blauen Schal? Der Gemeindearzt Pontasch, ein gefürchteter Schläger, der Kahlkopf Retzer, der Affe Kowalczyk? Sollen kommen, sollen nur kommen [...]


Zitiervorschlag:
Pontasch. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.3039, 2019-02.