der Apologet des Futgeruchs, der klimakterische Futgeruch- und Kirchenbank-Apotheotiker

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Kommentar

Anspielung auf Peter Turrinis Text Der liebe Gott und die Vagina , in dem er davon erzählt, mit anderen Buben in seinem Heimatort Maria Saal während des Gottesdiensts unter den Bänken in die vorderen Reihen, wo Klosterschülerinnen saßen, geschlichen und dann „zwischen ihren Beinen“ gelandet zu sein. „Der Priester redete von der Kanzel von Gott, in der Kirche roch es nach Weihrauch, und vor meiner Nase roch es nach Fut. Es war wunderbar. Bis heute sind der Futgeruch und der Weihrauchgeruch für mich auf das herrlichste miteinander verbunden“ (Turrini 1996, 45; der Text ist Auszug aus einem Radiointerview mit Peter Huemer, Im Gespräch, Ö1, 25. 2. 1993). Seine Erfahrungen am Tonhof flossen in Turrinis Stück Bei Einbruch der Dunkelheit (2006) ein (vgl. Amann 2007).

Textausschnitte

Üble Nachrede, S. 97

[...] Kleinkindes gesteckt!, der Künstliche-Intelligenz-Erfinder aus Kanada, der frühere Industrieund Elektronik-Kapitän, wie wenn nicht gerade er mehr als einmal sein mehr als gewaltiges Glied in den Mund eines rumänischen Kleinkindes gesteckt hätte!, schließlich der Apologet des Futgeruches, der klimakterische Futgeruch- und Kirchenbank-Apotheotiker, wie wenn nicht auch er – nein, er nicht [...]


Zitiervorschlag:
der Apologet des Futgeruchs, der klimakterische Futgeruch- und Kirchenbank-Apotheotiker. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w3.nachrede.442, 2019-02.