der aus Bulgarien mir nachgereisten Ehefrau
Kommentar
Kofler schreibt in einem Brief 1967 (?) an Ingeborg Teuffenbach: »ich war jetzt einen monat in bulgarien. [...] aber das wichtigste, merkwürdig sich anhörende, unter anführungszeichen zu setzende, mir eher unglaubwürdig –: ›wir werden heiraten‹. im juni oder juli – sofern die bulgarischen behörden es genehmigen. nicht etwa: verliebte attitüde – nur: legalisieren, sich ringe anstecken, wie man einen hut aufsetzt, auf daß der staat es zufrieden sei. [...] margarita setzt damit alles auf eine karte. gelingt es, wird sie österreichische staatsbürgerin, wir sind drei monate am schwarzen meer, sie absolviert den schlußkurs am konservatorium und kommt 69 nach wien.« Werner Kofler, o.O., an Ingeborg Teuffennach, Innsbruck, 19. 12. [1967?]. Nachlass Ingeborg Teuffenbach, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Universität Innsbruck, NL Nr. 29, Kass. 27, M50.
Textausschnitte
Herbst, Freiheit, Werk 3, S. 22Wie war ich zu ihr gestürmt, damals! Alles zurück –, hinter mir, alles außer acht lassend, davongestürmt den Eltern und der aus Bulgarien mir nachgereisten Ehefrau, der versehentlich, vor dem städtischen Volksrat Gabrovo, angetrauten, [...]
der aus Bulgarien mir nachgereisten Ehefrau. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.2802, 2019-02.

