Wagenbach

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Kommentar

Klaus Wagenbach (* 1930), von 1975 bis 1985 Koflers Verleger, s. Eintrag ›Klaus Wagenbach‹

Textausschnitte

Herbst, Freiheit, S. 80

[...] Nicht so hermetisch! Das Lokal heißt wirklich Il Posto, es war wirklich im Mai, und in Eppendorf, was soll daran hermetisch sein? Andrerseits, lieber Schmidt, ich darf Sie doch Schmidt nennen, was soll schlecht sein am Hermetischen? Braucht denn alle Welt zu wissen, was Eingeweihte unter einem klassischen levantinischen Becken verstehen? Bitte? Einen Whisky noch? Und mit Ihnen würde ich nicht so verfahren wie mit einem gewissen Wagenbach? Aber welche Macht der Erde könnte mich hindern, es mit Ihnen genauso zu machen? Konzentrationslager-Ehrhardt nennt man mich also? Die Wut also fehlt? Eine Wut, eine Wut, habe ich aber eine Wut! Kennen Sie übrigens schon meinen Triestroman in einem Satz, nein? Laß Triest aus dem Spiel, sagte sie bitter [...]


Zitiervorschlag:
Wagenbach. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w3.herbst.338, 2019-02.