Schweinigel

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Kommentar

Anspielung auf Koflers Guggile: vom Bravsein und vom Schweinigeln

Textausschnitte

Herbst, Freiheit, S. 47

[...] – In der Hauptbahnhofsrestauration hinwieder wird einen fetten, klebrigen Kerl der Anblick des gerade in den Saal getretenen, verstört sich umsehenden Eibisch so trefflich unterhalten, daß er sich auf die Schenkel schlagen wird vor Vergnügen; ein weiterer einstiger Schulkamerad des Eibisch und, wie denn nicht, notorischer Freiheitlicher namens Mayr, Mayr Harald, auch er wird ein, wird, ohne Verständnis, DAS BUCH gelesen haben; hallo Schweinigel, wird er dem Eibisch, verstört zur Schwingtür herein, zurufen, ob er gerade vom Abort komme, und wird den Zuruf mit einer einschlägigen Handbewegung begleiten; und der Parteisekretär Kellner, schon wieder Herr Kellner, der auch am Tisch sitzen wird, wird ergänzen: Ein Schweinigel, wie er im Buche steht [...]

Herbst, Freiheit, S. 48

[...] Und ein weiteres Mal Eibisch, und noch einmal Herr Kellner, im Verein mit einem notorischen Freiheitlichen Mayr, einem fetten, klebrigen Kerl, in der Villacher Hauptbahnhofsrestauration: Hallo Schweinigel! werde der Fette dem eingetretenen Eibisch quer durch den Saal zurufen, und Kellner werde ergänzen: Ein Schweinigel, wie er im Buche stehe [...]


Zitiervorschlag:
Schweinigel. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w3.herbst.192, 2019-02.