Oberhalb des Grundlsees, des Toplitzsees, in der Hochebene? In der Landschaft, die man nicht beschreiben, sondern nur erleben kann, im Unbeschreiblichen?

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Kommentar

Im Nachlass Koflers befindet sich ein Zeitungsausriss (undatiert, Zeitung nicht eruiert) mit einer Werbeannonce des Verkehrsamtes Grundlsee: „Wandern, Bergsteigen, Reiten, Segeln, Surfen […] in einer Landschaft, die man nicht beschreiben, sondern nur erleben kann“ (11/W10/1–7).

Textausschnitte

Herbst, Freiheit, S. 40

[...] Salzund Kalkhölle? Wohin geraten, mit Packpferden und Weinfässern, wo tönt das Alphorn? Im Abseits, im steinernen Meer, im Toten Gebirge? Wo sind wir? IM ZWISCH ? Im Zwisch, an der toten Stelle? Oberhalb des Grundlsees, des Toplitzsees, in der Hochebene? In der Landschaft, die man nicht beschreiben, sondern nur erleben kann, im Unbeschreiblichen? Im unbeschreiblichen Elend? Habe ich die Ehre mit dem unbeschreiblichen Doktor Kaltenbrunner? In der Ferne, im Nebel, das Licht, ist das DIE HÜTTE? Die Hütte mit den fidelen Wirtinnen, Justi und Gusti, glückliches Auflachen, Justine, Auguste? Heraldisch zur Tür herein, Justi und Gusti, glückliches Auflachen? Werden wir ein Lager bekommen, ein Nachtlager, ein Nachtlager vor Granada und einen Steirereintopf, bei, glückliches Auflachen, Justi und Gusti? Nein? Dann zurück nur, zurück [...]


Zitiervorschlag:
Oberhalb des Grundlsees, des Toplitzsees, in der Hochebene? In der Landschaft, die man nicht beschreiben, sondern nur erleben kann, im Unbeschreiblichen?. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w3.herbst.170, 2019-02.