Hotel Al Teatro

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Kommentar

Hotel in Triest (besteht nicht mehr)

Textausschnitte

Herbst, Freiheit, S. 32

[...] Das Hotel Al Teatro [...]

Herbst, Freiheit, S. 34

[...] – Das andere Bild in den Tagen der Kindheit; er, als ich, in der kurzen Lederhose, ich, mit meinen Eltern, und dahinter, zur Hälfte im Bild, ein großer Dampfer, eine Rauchfahne, die aus dem Schornstein zum Himmel zieht, das Schiff scheint gerade zum Auslaufen klargemacht zu werden, meine Eltern freilich, sie werden kaum am späten Nachmittag ins Albergo zurückgekehrt sein, um miteinander zu schlafen, wie ich, als er, mit ihr, ins Hotel Al Teatro [...]

Herbst, Freiheit, S. 35

[...] Sie stand plötzlich neben ihm, umarmte ihn, sagte: Du blöder Hund, und küßte ihn; sie ließen sich wieder aufeinander ein, um die Rückreise zu bewerkstelligen, und nicht nur deshalb: im Caffè degli Specchi tranken sie Kaffee, studierten einen Schutzmann mit einem weißen Helm, der draußen einsam über den leeren Platz stolzierte, dann beglichen sie im Hotel die Rechnung, im Hotel Al Teatro, und ließen sich, da das Gastspiel zu Ende war, zum Bahnhof bringen [...]


Zitiervorschlag:
Hotel Al Teatro. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w3.herbst.148, 2019-02.