Parkhotel

Textausschnitte

Herbst, Freiheit, S. 9

[...] Das Parkhotel [...]

Herbst, Freiheit, S. 12

[...] ) Solche Erinnerungen, solche Grandhotelerfahrungen werden vielleicht der Grund sein, im Parkhotel [...]

Herbst, Freiheit, S. 13

[...] Jahrhundert, aber auch erstes vorchristliches Jahrtausend; wiederum die Gegend des heutigen Villach, des heutigen Parkhotels, nahe dem Quellheiligtum, dem keltischen, norischen, dem von den späteren Römern so benannten Santicum, dem heutigen Warmbad Villach, meiner Geburtsadresse; die Idee, die Obsession, durch meine Eltern nur hindurchgegangen zu sein, hatte mich nicht wieder losgelassen [...]

Herbst, Freiheit, S. 26

[...] Fotografien aus dem Parkhotel; jedes Bild in der Hand perforiert durch die Stimme im Kopf, ihre Stimme: Sollst entbehren [...]

Herbst, Freiheit, S. 39

[...] Wieder das Parkhotel [...]

Herbst, Freiheit, S. 49

[...] Vielleicht wird der um das Delikt betrogene Delinquent um das mittlerweile leerstehende, verfallende Parkhotel herumstreichen, vielleicht wird er auf der Terrasse herumgehen an Samstagnachmittagen im Spätherbst, bald sich zu Boden beugend, bald zu den einstigen Zimmerfluchten hinaufsehend, hier soll es damals passiert sein, aber Spuren wird er nicht finden; keine Spuren, nur welke Blätter aus dem verluderten Park, die über die Terrasse treiben [...]

Herbst, Freiheit, S. 80

[...] mit der Wut, die fehlt, kommt doch erst, das wollte ich Ihnen gerade vorführen, hier, ich, in Nacht eines Schriftstellers, in einem Villacher Hotelzimmer, nein, diesmal nicht im Parkhotel, im Hotel Post diesmal, gegen vier Uhr früh, das Parkhotel ist geschlossen, so wollte ich beginnen [...]

Herbst, Freiheit, S. 87

[...] Das Parkhotel ist längst geschlossen, und zu sehr fürchte ich den Augenblick des Aufpralls [...]


Zitiervorschlag:
Parkhotel. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w3.herbst.14, 2019-02.