Horuck iban Loibl

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Kommentar

„Horuck über den Loibl“: „Schlachtruf“, mit dem die Nationalsozialisten am 14. April 1942 die Deportation von 1075 Kärntner Slowenen in deutsche Internierungslager („K-Aktion“) begleiteten. Ziel dieser und weiterer Verschleppungen war die Schaffung einer homogenen deutschen Bevölkerung (vgl. Bister 2003). Loibl: Passhöhe (1368 m) zwischen Kärnten und Slowenien; 1943–1944 wurde von Zwangsarbeitern und KZ-Insassen der Loiblpasstunnel errichtet.

Textausschnitte

Kalte Herberge, S. 272

[...] – Aber wenn der Bär in puncto Humor keinen Spaß verstünde, weniger noch als ich? Vielleicht würden ihn dann Hardcorewitze und Geschichten aus dem blauen Feldlazarett erheitern, Witze vom Sanitätsgefreiten Neumann, – Schwester Susanne, die Schüssel bitte, oder der ultimative Witzanfang : Kommen also Jörg Haider und Gedeon Burkhard in die Schwangerenberatung – nein? Würde der Bär es doch nicht schätzen, einen Bärentaler aufgebunden zu bekommen? Auf Deitsch angeredet zu werden, Horuck iban Loibl [...]


Zitiervorschlag:
Horuck iban Loibl. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w3.herberge.1412, 2019-02.