Proksch

TEI version< zurück

Kommentar

s. Eintrag ›Industrieideologe‹


Udo Proksch im Café Demel, 1972
Foto: Horowitz (L) / Ullstein Bild, picturedesk.com

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 75

[...] von seinem Freund, dem Waffenhändler Proksch, in der Handhabung der neuen Glock-Pistole, einer Wunderwaffe, unterweisen; schließlich legt sich der Autor auf die Lauer und erschießt, zum Entsetzen und zur Empörung von Millionen Fernsehzuschauern, die Inspektoren Hirth, Fichtl und Schulz, die gerade das Gebäude der sogenannten Sicherheitsdirektion verlassen, aus dem Hinterhalt [...]

Am Schreibtisch, S. 127

[...] Auf dem Sektor der Raum-in-Raum-Installationen genießen wir Weltruf, erklärte der Führer stolz, um dann lachend hinzuzufügen: Da allerdings die deutsche Geschichte ohne Österreicher nicht denkbar wäre, haben wir für die Gestaltung dieser Schreckens-Installation die Künstler Heller, Hollein und Proksch aus Wien eingeladen, die ihrer Arbeit den etwas hintergründigen Titel „Arbeit macht frei, Arbeit macht reich“ gegeben haben [...]


Zitiervorschlag:
Proksch. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.943, 2019-02.