Schuschnigg

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Kommentar

Kurt Schuschnigg (1897–1977) übernahm nach der Ermordung Engelbert Dollfuß’ 1934 die Regierungsspitze des austrofaschistischen Regimes. Im Februar 1938 zwang Hitler Schuschnigg zum „Berchtesgadener Abkommen“, er musste etwa den Nationalsozialisten Seyß-Inquart als Innenminister akzeptieren. Für den 13. März setzte er eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Österreichs ein, der Einmarsch deutscher Truppen kam dieser zuvor. Schuschnigg verbrachte in St. Gilgen am Wolfgangsee 1935–1937 seine Sommerurlaube.


Bundeskanzler Kurt Schuschnigg bei der Weihe des Dollfuß-Denkmals in St. Pölten, 20. 10. 1935
Foto: Wilhelm Willinger, Imagno / picturedesk.com

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 122

[...] Unser Unglück begann damit, daß der österreichische Kanzler Schuschnigg nicht davon abzubringen war, die deutsche Frage zu lösen – notfalls mit Gewalt, wie er Hitler, den er im Februar ’38 in sein Haus in St [...]


Zitiervorschlag:
Schuschnigg. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.917, 2019-02.