Kurnitzky

TEI version< zurück

Kommentar

Horst Kurnitzky (* 1938), deutscher Philosoph, Religionswissenschaftler und Architekt, lebt in Mexiko und Berlin. Er publizierte in den 1970er Jahren wie Kofler beim Berliner Verlag Wagenbach (u.a. Triebstruktur des Geldes: Ein Beitrag zur Theorie der Weiblichkeit , 1974), war auch als Filmregisseur tätig (u.a. gem. mit Marion Schmid: Niemanns Zeit. Ein deutscher Heimatfilm , 1984/85). Gemeinsam mit Schmid war er 1986 Gast des von Werner Kofler organisierten Autorenprojekts „Ohne Motto, ohne Konzept“ in der Alten Schmiede, Wien. Er beteiligte sich ab der zweiten Hälfte der 1960er Jahre (u.a. mit Rudi Dutschke) an sozialrevolutionären Initiativen. (vgl. Holmig o.J.) 1968 gab er Guevaras Schriften zur Guerilla-Methode heraus. (vgl. Guevara 1968)

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 117

[...] Er hat sich mir übrigens als Kurnitzky vorgestellt, und ich habe, gewissen Erfahrungen mit Führern zum Trotz, keinen Anlaß, an der Echtheit seines Namens zu zweifeln [...]

Am Schreibtisch, S. 131

[...] Wie habe ich mich eigentlich vorgestellt, Kadritzke oder Kurnitzky oder gar Schmidt, mein Name ist Schmidt, ich komme wegen der Miete, so –? Haha, das ist gut, Kadritzke, Kurnitzky, Schmidt, und Sie haben mir auch noch geglaubt, ich muß mich loben, ich bin sehr zufrieden mit mir [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 363

[...] Ob ihm die Namen Schmidt, oder Kurnitzky [...]


Zitiervorschlag:
Kurnitzky. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.847, 2019-02.