»Ich, Teufel und Langhans«

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Kommentar

Fritz Teufel (1943–2010) und Rainer Langhans (* 1940) waren Gründer der „Kommune I“, die ab 1967 aus der Studentenbewegung und als Gegenmodell zur bürgerlichen Kleinfamilie entstand. Die Kommunarden lebten in unterschiedlichen Wohnungen in Berlin, u.a. in den leerstehenden Wohnungen von Hans Magnus Enzensberger und Uwe Johnson. Beteiligungen an politischen Aktionen (gegen konservative Gesellschaftsbedingungen, gegen den Vietnam-Krieg, etc.) in den 1960er Jahren, auch im Umfeld von Andreas Baader und Gudrun Ensslin, die 1970 gemeinsam mit Ulrike Meinhof die linksextremistische terroristische Vereinigung Rote Armee Fraktion (RAF) gründeten.


Unter dem Titel „Der Harem“ verbreitetes Foto, Rainer Langhans in der Sitzreiche re.
Foto: Wikimedia-User: Alleswirdbesser https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Der_Harem.jpg, CC0 1.0

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 108

[...] Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen, Mensch oder Schwein? Wer will das wissen? Ich, Teufel und Langhans, frage mich, Papst Thomas Bernhard den Zweiten; oder soll ich mich Döblin nennen, Alfred, oder Ehrenstein, Albert? Ach, diese müden Witze zu vorgerückter Stunde, diese sprachlichen Faschingsnasen [...]


Zitiervorschlag:
„Ich, Teufel und Langhans“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.761, 2019-02.