Das Konzept Stadtguerilla

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Kommentar

1971 von der RAF (Roten Armee Fraktion) verfasstes 14-seitiges Positionspapier, das den bewaffneten Kampf aus der Illegalität heraus rechtfertigt. Teile tragen die stilistische Handschrift Ulrike Meinhofs. (vgl. Colvin 2009, 94f.) Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel brachte am 26. April 1971 Ausschnitte. In der Nachlassbibliothek findet sich ein Exemplar der Flugschrift (125/S1/9).


Das Konzept Stadtguerilla, Cover der Broschüre im Nachlass
Foto: Robert-Musil-Institut für Literaturforschung/ Kärntner Literaturarchiv

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 107

[...] Der Entfacher des Windes von rechts, ist das nicht auch dieser Machthaber, der den Juwelenräuber und Kolonialwarenhändler Heller ins Land gelassen hat, den Kolonialisten und Banditenhäuptling Geier neuen Typs? Oh, wie hat dieser Hund die große proletarische Kulturrevolution mit Schmutz beworfen! – Die Untergrundschrift Das Konzept Stadtguerilla [...]


Zitiervorschlag:
Das Konzept Stadtguerilla. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.757, 2019-02.