»auf der Sitzbank des Bordone-Saals im Kunsthistorischen Museum«

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Kommentar

Einen eigenen nach dem Renaissancemaler Paris Bordone (ca. 1500–1571) benannten Saal gibt es im Wiener Kunsthistorischen Museum nicht, dafür besitzt das Museum zu wenige Bordones. (vgl. Steiner 2011)


Sitzbank im Saal VI („Italienische Schulen“) im Kunsthistorischen Museum Wien, 2014
Foto: Wikimedia-User Anton-kurt, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bordone-Saal-Sitzbank-Suche_01.jpg, CC BY 3.0 SA

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 91

[...] Den Stock zwischen die Knie geklemmt auf der Sitzbank des Bordone-Saals im Kunsthistorischen Museum, schon kann es losgehen mit der Vernichtungsrhetorik, mit der Poesie der Urteilstafeln, mit der Schimpfkanonade, auf los! geht’s los! Ich brauche nur zu sagen: Dieses Land ist eine Senkgrube der Lächerlichkeit oder An jedem Morgen steigt uns die Schamröte ins Gesicht vor soviel Lächerlichkeit, und für die deutsche Literaturkritik, für den Zeitmichaelis oder diesen anderen Blödian von der Frankfurter Allgemeinen, ich habe seinen Namen vergessen, handelt es sich schon um eine Offenbarung, um eine literarische Weltverblüffung [...]


Zitiervorschlag:
„auf der Sitzbank des Bordone-Saals im Kunsthistorischen Museum“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.633, 2019-02.