Schleyer

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Kommentar

Die Entführung von Hanns Martin Schleyer (1915–1977) war das zentrale Ereignis des „Deutschen Herbstes“ im Jahr (1977): : Aufgrund seiner NS-Vergangenheit geriet der Arbeitgeberpräsident ins Visier der RAF, die mit seiner Geiselnahme die Freilassung inhaftierter Genossen erpressen wollte. Bis heute ist ungeklärt, welcher der Terroristen Schleyer erschoss.


Hanns-Martin Schleyer am Bundesparteitag der CDU in Hamburg, 1973
Foto: Engelbert Reineke, Bundesarchiv, B 145 Bild-F041440-0014, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F041440-0014,_Hamburg,_CDU-Bundesparteitag,_Schleyer.jpg, CC-BY-SA 3.0

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 86

[...] Mann ersticht Frau! Frau ersticht Mann! Warum Schleyer? Hackethal: Verrückt geworden? Kohl, wohin? Ende: Wann ist Schluß? Grass: Todkrank? Mord! Tor! Terror! Wie liebt Rambo? Rentner totspritzen? Becker: Seit wann?, schrie es, tobte es [...]

Am Schreibtisch, S. 119

[...] Hinter jenem Schreibtisch dort Doktor Schleyer, sehen Sie nur, wie er arbeitet, unglaublich, nicht? Ja, zeige mir deinen Schreibtisch, und ich sage dir, wer du bist, heißt es bei uns Deutschen [...]


Zitiervorschlag:
Schleyer. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.581, 2019-02.