»der späte Gast«

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Kommentar

Der späte Gast : Gedicht von Willibald Alexis (1798–1871), bekannt als Lied durch die Vertonung Carl Loewes (1796–1869). Der späte Gast bringt bei Alexis den Tod.

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 82

[...] Dann kletterte der späte Gast, nein, der frühe Besucher, denn es war schon lange nach Mitternacht, wieder die Leiter hinab, der Lokomotivführer ließ den Arm sinken und löschte das Licht [...]

Hotel Mordschein, S. 184

[...] Erneut klopfte es an die Tür, diesmal energischer, wieder rief der späte Gast, Globocnik, aufmachen! Nun war der Müller einst, als er noch auf Wanderschaft gewesen war, in einer Spelunke auf einen Räuber namens Globotschnigg, auch Globus geheißen, gestoßen, der sich erboten hatte, bei seinem, des Müllers erstem Sohn den Gevatter zu machen, unter der Bedingung, daß ihn der Sohn später als Gehilfe und Reisekamerad nach Lublin und ins adriatische Küstenland begleiten solle [...]


Zitiervorschlag:
„der späte Gast“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.565, 2019-02.