»Arschbacken-Ede«

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Kommentar

Berliner Unterweltfigur, die Hinweise zur Aufdeckung des Schussattentats auf den Immobilienmakler Günter Schmidt im Jahr 1985 gab und damit die Korruptionsaffäre rund um Baustadtrat Antes (s. Eintrag ›Antes‹) ins Rollen brachte. Das Attentat auf Schmidt, das dieser schwer verletzt überlebte, wurde im Auftrag seines ehemaligen Geschäftspartners, des Rechtsanwalts Christoph Schmidt-Salzmann, verübt. Beide waren Kern einer berüchtigten „Sanierungsmafia“ in Berlin (vgl. Rott 2009, 378).

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 80

[...] Inhalt: Der Pennerkönig Jelinek und sein Komplize, Arschbacken-Ede, haben einige Sonntagszeitungs-Behälter ausgekundschaftet, die nicht überwacht werden [...]


Zitiervorschlag:
„Arschbacken-Ede“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.555, 2019-02.