Die Rote Zora

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Kommentar

Der im Schweizer Exil lebende deutsche Schriftsteller Kurt Kläber (1897–1959) veröffentlichte unter dem Pseudonym Kurt Held 1941 den Jugendroman Die rote Zora und ihre Bande , inspiriert von einer Jugoslawien-Reise des Autors im Jahr davor. Um (1974): organisierte sich in der BRD unter diesem Namen eine linksextreme Frauengruppe (eine Abspaltung der „Revolutionären Zellen“), die mit terroristischen Formen (Anschläge auf Institute und Wirtschaftsunternehmen) gegen das Patriarchat und ,strukturelle Gewaltverhältnisse‘ (u.a. Gentechnik, Ausbeutung von Arbeitern in der Dritten Welt) protestierten.

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 77

[...] Die Rote Zora (anpreisend): Ohne vierhundert, Natursekt siebenhundert [...]


Zitiervorschlag:
Die Rote Zora. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.535, 2019-02.