Jolyon Brettingham Smith

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 30

[...] beiterklasse ist die Arbeiterklasse und ich bin ich, Jolyon Brettingham Smith, Smith, ja, wie Schmidt, mein Name ist Schmidt, ich komme wegen der Miete, dieser Schmidt, Sie werden noch von mir hören [...]

Am Schreibtisch, S. 48

[...] Wer denn ich? Ich, Jolyon Brettingham Smith? Ist nicht ein Ich so gut wie das andere? Ich, Chinesen-Fritz, oder ich, Mister Joe? Ich, Wilfrid Schulz und Renate (nicht meine Renate, eine andere, von der ein anderer sagt: meine Renate, die Wilfrid-Schulz-Renate, Farewell, Mister Joe, Dein Freund Wilfrid Schulz und Renate, diese Renate) [...]

Am Schreibtisch, S. 75

[...] Etwas für die Massen, etwas Alltägliches, hat der Redakteur zu mir, Schmidt, gesagt; in England nenne ich mich übrigens Smith, Jolyon Brettingham Smith, etwas für die Massen, arbeite ich allerdings im Libanon, ist Schmidt der andere und ich heiße Kordes, oder Korbes [...]

Am Schreibtisch, S. 130

[...] Das ist aber schade, sagt der Führer, ohne auf meine Äußerung weiter einzugehen, denn Sie werden Konzentration jetzt brauchen, wir nähern uns neuerlich einem Glanzlicht unseres Museums, einer multimedialen Installation, die alle Möglichkeiten der Sinnestäuschung genial ausnützt – spüren Sie nicht, wie kalt es plötzlich ist?, hören Sie nicht den Sturm und die Sphärenmusik?, sie ist übrigens von Jolyon Brettingham Smith, der Name wird Ihnen nichts sagen [...]


Zitiervorschlag:
Jolyon Brettingham Smith. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.507, 2019-02.