Tanzcafé Lerch

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Kommentar

s. Eintrag ›Tanzcafé Lerch‹

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 33

[...] Eines Tages also kommt die Polizei – Hausdurchsuchung, Haftbefehl, und nimmt meinen Meister mit, so! Jetzt hat aber der Meister vorher noch Wind gekriegt von der Sache und hat mir gerade noch eine Tasche geben können, eine schwere Tasche, und die Adresse von einem Kameraden in Klagenfurt, in einem gewissen Tanzcafé Lerch, und dem Chef dort soll ich die Tasche überbringen [...]

Am Schreibtisch, S. 72

[...] Es müssen wundervolle Abende gewesen sein, male ich mir manchmal aus, Abende im Advent, die Führersehnsucht der Klagenfurter ist gestillt, der Kriegswinter wieder ins Land gezogen, der Gaupropagandaleiter hat begeistert Beifall gespendet; nach der Vorstellung, male ich mir aus, ist man ins Tanzcafé Lerch gegangen, in ein zu jeder Zeit hoch angesehenes, florierendes Etablissement, der Cafétier Lerch, male ich mir aus, hat vielleicht gerade Heimaturlaub gehabt und von seinen Aufgaben in Lublin erzählt und von seinem unmittelbaren Vorgesetzten Globotschnigg, seinem lieben Freund Globus [...]


Zitiervorschlag:
Tanzcafé Lerch. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.475, 2019-02.