Das Erbe von Björndal

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Kommentar

Der norwegische Schriftsteller Trygve Gulbranssen (1894–1962) veröffentlichte 1933–1935 die sogenannte „Björndal-Trilogie“, die zu einem der meistverkauften und -übersetzten Werke der norwegischen Literatur wurde. Der erste Teil wurde unter dem Titel Und ewig singen die Wälder von Paul May1959 verfilmt. Nach dem Erfolg dieses Films produzierte die Wiener Mundus-Film unter der Regie von Gustav Ucicky auch den zweiten Teil der Gulbranssen-Trilogie. Das Erbe von Björndal gilt als „unspektakuläre, aber effektive filmische Umsetzung“der literarischen Vorlage (Brecht/Loacker/Steiner 2014 , 491).


Filmplakat zum Film Das Erbe von Björndal (1960)
Foto: Holger Ellgaard, Familienarchiv Ellgaard, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Das_Erbe_von_Bj%C3%B6rndal_1960.jpg, CC BY 3.0 SA

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 14

[...] Ja, in den Fünfzigerjahren sind Filmleute gekommen und haben in der Brandstatt den berühmten Heimatfilm „Das Erbe von Björndal“ gedreht, sie haben den Hof als Kulisse noch einmal aufgebaut und ein zweites Mal abbrennen lassen [...]

Hotel Mordschein, S. 192

[...] Aber wie ich mich kannte, erwog ich gerade, den Briefroman weder Die Brandstatt noch Die Brandnacht, sondern – Das Erbe von Björndal? Nein [...]


Zitiervorschlag:
Das Erbe von Björndal. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.45, 2019-02.