Rudolf Christ

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Kommentar

Rudolf Christ (1916–1982), Tenor, Gesangsstudien in Wien, Debüt 1941 als Solist am Innsbrucker Stadttheater, 1946–49 in Zürich, danach Wiener Volksoper, zahlreiche Gastauftritte u.a. in Deutschland, an der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen, verfügte über ein „schön gebildete, lyrische Stimme“ (Kutsch/Riemens 2003, 822).

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 65

[...] – Aber auch die Gastspiele damals, große Eindrücke! Ich bin ja noch mit Kammersänger Christ, Rudolf Christ, und mit dem Texaner William Blankenship auf der Bühne gestanden, mit dem greisen Helge Rosvaenge und dem großen Anton Dermota, sie alle haben in Klagenfurt als Gast den Tamino gesungen, der fast siebzigjährige Rosvaenge hat als Gast den Tamino gegeben, und Anton Dermota hat als Gast den Tamino gesungen, jener Dermota, der neun Jahre zuvor in Wien den Wiedereröffnungsflorestan im Wiedereröffnungsfidelio in der wiederaufgebauten und wiedereröffneten Staatsoper so hinreißend gestaltet hatte, daß selbst der Musikkorrespondent der Londoner „Times“, der gefürchtete Reger, ihm Lob hatte zollen müssen [...]


Zitiervorschlag:
Rudolf Christ. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.389, 2019-02.