»welcher wandert diese Straße voll Beschwerden«

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Kommentar

s. Eintrag ›die beiden Geharnischten‹

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 23

[...] Ihm, welcher wandert diese Straße voll Beschwerden, rufe ich zu: Weiter so, nur weiter so!, und reibe mir die Hände [...]

Am Schreibtisch, S. 65

[...] Veit an der Glan gegeben, der aus Rumänien engagierte Erste Priester ist inzwischen allererster Sängeragent der Wiener Oper, der Tamino schließlich ist ein junger Schwede gewesen und nach Beendigung der Aufführungen aus meinem Blickfeld verschwunden; die beiden Geharnischten – der welcher wandert diese Straße voll Beschwerden, Sie kennen diesen rätselhaften fugierten Choral, nein? – die beiden Geharnischten jedenfalls, aus Serbien der eine, aus Bayern der andere, sind am Klagenfurter Stadttheater geblieben und keine fünfzehn Jahre später verstorben, auch der böhmische Monostatos, auf der Bühne mein Mohrensklaven-Vorgesetzter, ist in Klagenfurt geblieben und gestorben, nur ich, so scherze ich manchmal, bin weder in Klagenfurt geblieben und abgetreten, noch habe ich es anderswo zu etwas gebracht – die Verschwörung, Sie wissen ja [...]


Zitiervorschlag:
„welcher wandert diese Straße voll Beschwerden“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.383, 2019-02.