»die Pamina ist von einer griechischen Musikakademie gekommen«

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Kommentar

Margarita Kyriaki (* 1942), Sopran, Musikausbildung in Athen, danach Musikhochschule inWien. Bühnendebüt als Paminain der Klagenfurter Zauberflöte (1964): /65. Danach Engagements in Wiesbaden und Graz, 1971–80 Mitglied der Wiener Volksoper, Gastauftritte an der Wiener Staatsoper und an Opernhäusern weltweit. „Ihr Repertoire für die Bühne war umfangreich und enthielt vor allem lyrische Sopranpartien, darunter auch Werke zeitgenössischer Komponisten.“ (Kutsch/Riemens 2003, 2561)

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 64

[...] Die Inszenierung als Theater, die Regiearbeit als Stück, die Probenarbeit als Sprechstück, mit Musik aus der Zauberflöte! Was wie eine Sprechstückszene wirkt, wird sich als Probe entpuppen, was wie Probenchaos und Probenirrsinn aussieht, wird das Sprechstück sein, eine große Sache, die ich da vorhabe! Dabei habe ich gar nichts gegen das Stadttheater, im Gegenteil, ich liebe das Stadttheater, auch die Zauberflöte der Spielzeit 1964/65 ist eine große Sache gewesen, eine in höchstem Maße bemerkenswerte Aufführung und wie aus einem Guß! Sie müssen sich vorstellen: Der Papageno hat von Klagenfurt aus eine Weltkarriere angetreten, der einstige Klagenfurter Stadttheaterpapageno singt heute an der Wiener Staatsoper und in Salzburg, auf der Digitaleinspielung unter Karajan ist er ebenfalls in dieser Rolle zu hören, die Pamina ist von einer griechischen Musikakademie gekommen [...]


Zitiervorschlag:
„die Pamina ist von einer griechischen Musikakademie gekommen“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.371, 2019-02.