Beckett

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Kommentar

Mehrfach Verweise auf Beckett, etwa s. Eintrag ›Es ist Mitternacht‹

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 60

[...] Wie war ich plötzlich müde, gelangweilt, ja zerschlagen! Selbst meinen geliebten Beckett hatte ich nicht bei mir; hätte ich meinen Beckett mitgeführt, hätte ich ihn hervorziehen und darin lesen können, in meinem geliebten Beckett; so aber hatte ich das Buch zuhause gelassen [...]

Am Schreibtisch, S. 62

[...] nach Deutschland; und deshalb hatte ich, um der Wahrheit die Ehre zu lassen, meinen Beckett mit voller Absicht auf dem Überseekoffer, der mir als Nachttisch dient, liegengelassen [...]

Am Schreibtisch, S. 69

[...] Und da, es ging schon wieder los, immer noch die Zauberflöte, eine Obsession offenbar! Zu allem Unglück hatte ich auch meinen geliebten Beckett nicht bei mir; hätte ich meinen Beckett mitgeführt, hätte ich ihn hervorziehen und darin lesen können, in meinem geliebten Beckett; so aber hatte ich das Buch zuhause gelassen [...]

Am Schreibtisch, S. 72

[...] Aber, wie gesagt, auch für mein Theatervorhaben ist der Getreue Eckart unbezahlbar, das ist wirklich ein getreuer Eckart, ein Eckart, der einen nicht im Stich läßt, mein mir im Grunde zutiefst verhaßter Getreuer Eckart ist für mich viel mehr wert als jeder noch so geliebte Pascal, jeder geliebte Montaigne oder jeder geliebte Beckett [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 337

[...] unter dem Decknamen Drago Jancar – Drago Jancar, slowenischer Dramatiker aus Laibach – ein mir bereits bekanntes, mir wie kein anderes verhaßtes Stück zusammengeschmiert hatte, ein Stück Scheiße, eine sogenannte Beckett [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 338

[...] Das vorwiegend junge, begeisterte Publikum – einer daraus; Becketts schwachsinnige Sätze [...]


Zitiervorschlag:
Beckett. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.337, 2019-02.