Reiser

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Kommentar

s. Eintrag ›Tobias Reiser‹

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 11

[...] Habe ich mich eigentlich vorgestellt? Welchen Namen habe ich denn benutzt – Tobias Reiser? Ha ha, das war gut, ich kann nicht umhin, mich selbst zu loben, ich, Tobias Reiser, nicht schlecht [...]

Am Schreibtisch, S. 13

[...] Diesmal werde ich mich nicht Köll nennen, oder Reiser [...]

Am Schreibtisch, S. 67

[...] Nein, der Alkohol war es nicht, der mich so stürzen ließ, auch nicht ein Fluch des Bergführers, nicht Kölls oder Reisers Rache, oder wie er sich gerade nennen mochte, auf meinen Kopf, in dem Köll oder Reiser entstanden waren, war ich ja nicht gefallen, und die Rechte, meine Führungshand, meine gefürchtete Rechte, die stets der Linken dient, war verschont geblieben [...]

Am Schreibtisch, S. 131

[...] So hören Sie, mit wem Sie es tatsächlich zu tun haben: Mein Name ist Reiser, Tobias Reiser, aber nicht mit rundem s, wie ich einmal gelesen zu haben mich entsinne – mein Ärger ist heute noch nicht abgeklungen –, sondern mit scharfem s, wie mitreißend, zum Zerreißen gespannt, ein Schaf reißen, verstehen Sie? Anders und endgültig ausgedrückt: Sie REISEN in die Tiefe, ich aber reiße Sie in die Tiefe [...]


Zitiervorschlag:
Reiser. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.33, 2019-02.