»Mister Joe«

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Kommentar

Giuseppe di Giorgio, der vor seiner Ausweisung aus den USA Fahrer des legendären Mafiabosses „Lucky“ Lucianogewesen sein soll und in den 1970ern für ein paar Jahre in Hamburglebte, ließ sich „Mr. Joe“ nennen; im Hamburger Abendblatt schaltete der Kiez nach seinem Tod 1979 eine Anzeige: „Nach Deinem Kodex woll’n wir streben“, auf dem Grab seien Dutzende von Kränzen, einer mit der Aufschrift „Farewell, Wilfrid Schulz “gelegen. (Der Spiegel 34/1986)

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 48

[...] Wer denn ich? Ich, Jolyon Brettingham Smith? Ist nicht ein Ich so gut wie das andere? Ich, Chinesen-Fritz, oder ich, Mister Joe? Ich, Wilfrid Schulz und Renate (nicht meine Renate, eine andere, von der ein anderer sagt: meine Renate, die Wilfrid-Schulz-Renate, Farewell, Mister Joe, Dein Freund Wilfrid Schulz und Renate, diese Renate) [...]


Zitiervorschlag:
„Mister Joe“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.273, 2019-02.