»Chinesen-Fritz«
Kommentar
Spitzname des Hamburger Bordellpächters Friedrich Schroer (wegen seiner schräg stehenden Augen), der 1981 in seinem Stammlokal („Ritze“) auf der Hamburger Reeperbahn von einem Fremden erschossen wurde; der Mord wurde bis heute nicht geklärt und war Auftakt einer blutigen Mordserie zwischen zwei Zuhältergruppen am Kiez. (vgl. Eckelsberger/Skrabal 2011)
Textausschnitte
Am Schreibtisch, Werk 2, S. 48[...] Wer denn ich? Ich, Jolyon Brettingham Smith? Ist nicht ein Ich so gut wie das andere? Ich, Chinesen-Fritz, oder ich, Mister Joe? Ich, Wilfrid Schulz und Renate (nicht meine Renate, eine andere, von der ein anderer sagt: meine Renate, die Wilfrid-Schulz-Renate, Farewell, Mister Joe, Dein Freund Wilfrid Schulz und Renate, diese Renate) [...]
„Chinesen-Fritz“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.2035, 2019-02.

