Ferrari-Brunnenfeld

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Kommentar

Mario Ferrari-Brunnenfeld (1932–2001), Kärntner Arzt und Politiker, ab 1975 Kärntner Landtagsabgeordneter, 1983–1987 Gesundheitsstaatssekretär. (1976): machte er als FPÖ-Landesparteiobmann Jörg Haiderzum Kärntner FPÖ-Landesgeschäftsführer, zu einem Zeitpunkt, als der 26-jährige Haider sich als jüngstes Mitglied des Bundesparteivorstands in Wien Feinde gemacht hatte. (vgl. Zöchling 1999, 101) In einer Vorstufe zu Am Schreibtischschreibt Kofler von einer physiologischen Ähnlichkeit zwischen Ferrari-Brunnenfeld und Turrini: „dieser (fette) ferrari [...] mit seinen kritischen glotzaugen etwa, den ich immer mit dem staatssekretär turrini verwechsle, gut, beide haben ein feistes gesicht u kommen aus der klagenfurter gegend (beide haben diese fett(ig)e, erdige stimme)“ (11/W7/2).

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 24

[...] Mein Name ist Turrini, Sie kennen mich vielleicht auch als Ferrari-Brunnenfeld, ich bin loyaler Staatsbürger, mit Obszönitäten oder Suchtgiften habe ich nichts zu tun; schießlich bin ich der Jugend und den Senioren, den Arbeitern wie den Arbeitslosen Anwalt und Vorbild, meine einzige Verzweiflung ist die über den Zustand der Sozialdemokratie [...]


Zitiervorschlag:
Ferrari-Brunnenfeld. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.111, 2019-02.