Turrini

TEI version< zurück

Kommentar

Peter Turrini (* 1944), österreichischer Schriftsteller, der v.a. zur Zeit der Kanzlerschaft Bruno Kreiskys (1970–1983) der Sozialdemokratie nahe stand. Die SPÖ konnte damals u.a. mit kulturpolitischen Maßnahmen, wie etwa der Einrichtung eines Sozialfonds für AutorInnen, viele KünstlerInnen für sich gewinnen, die auch offen für Kreisky und seine Politik auftraten. Turrini verfasste gemeinsam mit Gerhard Roth die Texte zu einem Fotoband aus Anlass von Kreiskys 70. Geburtstag im Jahr (1981): . (vgl. Müller 1981)

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 24

[...] Mein Name ist Turrini, Sie kennen mich vielleicht auch als Ferrari-Brunnenfeld, ich bin loyaler Staatsbürger, mit Obszönitäten oder Suchtgiften habe ich nichts zu tun; schießlich bin ich der Jugend und den Senioren, den Arbeitern wie den Arbeitslosen Anwalt und Vorbild, meine einzige Verzweiflung ist die über den Zustand der Sozialdemokratie [...]

Am Schreibtisch, S. 80

[...] Sein Konkurrent, Peter Turrini alias Rolf Torring [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 311

[...] Dort einer als Peter Turrini, ein anderer als Alfred Hrdlicka, dort, mit dem Meißel aus Schaumgummi, ein sehr intellektuelles Publikum hier im Villacher Eisstadion, wiewohl etwas geschmacklos [...]


Zitiervorschlag:
Turrini. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.schreibtisch.109, 2019-02.