Irrenanstalt Cholm

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Kommentar

s. Eintrag ›Irrenanstalt Cholm‹

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 143

[...] Zur Überstellung in eine Nervenheilanstalt, in eine Irrenanstalt Cholm, wie behauptet wurde, wurde die Sängerin eines Morgens in einen als Rotkreuzwagen nur nachlässig getarnten Vergasungswagen gezerrt; in diesem sogenannten S-Wagen fand sie, auf einer Fahrt ins Blaue, den Tod [...]

Hotel Mordschein, S. 146

[...] Von meinem Lager aus kann ich den offenen Medikamentenschrank sehen; hat man damals schon mit Encephabol, Somnibel und Rohypnol gearbeitet, und nicht nur mit Cyanhydratsalzen und Caladium Seguinum, dem Schweigrohr, das nicht gedeiht auf deutschem Boden? Wo bin ich? Bin ich hier richtig, in der Irrenanstalt Cholm? Bin ich endlich im Reich Sarastros? Wo bin ich? Ihr seid am Ziel [...]

Hotel Mordschein, S. 164

[...] – Irrenanstalt Cholm [...]

Hotel Mordschein, S. 245

[...] Funktion und Geschichte des weinroten ärmellosen Pullovers in der jüngeren Literatur – ich beobachtete mich, wie ich, in meinem Literaturhauszimmer, um Mitternacht und übler Laune, wie ein Hochschullehrer germanistische Hausund Doktorarbeiten, die mir zugespielt worden sein dürften, prüfend zur Hand nahm; Untersuchungen wie Der Literaturhauswitz oder Irrenanstalt Cholm, Hotel Mordschein, Schweigrohr – Prosa als Geheimschrift [...]


Zitiervorschlag:
Irrenanstalt Cholm. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.971, 2019-02.