Defregger

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Kommentar

s. Eintrag ›Franz von Defregger‹


Franz Defregger, 1902
Foto: anonym, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Franz_von_Defregger.jpg

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 195

[...] In puncto Zimmer kommen folgende vier in Frage: 1) Das Parterrezimmer mit Veranda (welches Defregger im vorigen Sommer hatten), 2) und 3) Die beiden Balkonzimmer mit Veranda im ersten Stock, und 4) Das Eckzimmer im ersten Stock des alten Hauses, dreifenstrig, mit der vom Gang aus zugänglichen Veranda und Blick auf die Lienzer Dolomiten [...]

Hotel Mordschein, S. 225

[...] Die gesichteten Materialien schienen mich durchaus zufriedenzustellen, etwa die Äußerungen – so schwer zu übersetzen sie auch sein mochten – eines vormaligen Feuerwehrhauptmannes, Gemeindevorstehers und gewesenen Zimmermalers Defregger, Jahrgang 1900 [...]

Hotel Mordschein, S. 229

[...] – Maler? Welcher Maler? Der Kunstmaler Defregger [...]

Hotel Mordschein, S. 234

[...] Dies hingeschrieben, die Einsicht eines anderen – keinem bleibt seine Gestalt – im Kopf, sah ich mich wieder über den Hinterhof gehen, mich am Literaturmagazin vorbei in die Literaturgeschichte begeben, zu den Urnengräbern, Ausgrabungen, in meine Urnenfelder, um passende Inschriften, Grabbeigaben, vielleicht gar eine vergrabene Flaschenpost – was immer der moderne historische Romancier, der Defregger der Literatur, eben benötigt, um später vortragend Säulenhallen oder Stadien zu füllen – zu finden; wie sehr hoffte ich doch, daß mir der große Wurf gelingen möchte! Die Aussicht darauf ließ mich vergnügt, ja laut singend – „Heißer Sand, und ein verlorenes Land [...]


Zitiervorschlag:
Defregger. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.893, 2019-02.