»keinem bleibt seine Gestalt«

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Kommentar

s. Eintrag ›Doch, ach, keinem bleibt seine Gestalt‹

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 206

[...] Doch ach, keinem bleibt seine Gestalt [...]

Hotel Mordschein, S. 234

[...] Dies hingeschrieben, die Einsicht eines anderen – keinem bleibt seine Gestalt – im Kopf, sah ich mich wieder über den Hinterhof gehen, mich am Literaturmagazin vorbei in die Literaturgeschichte begeben, zu den Urnengräbern, Ausgrabungen, in meine Urnenfelder, um passende Inschriften, Grabbeigaben, vielleicht gar eine vergrabene Flaschenpost – was immer der moderne historische Romancier, der Defregger der Literatur, eben benötigt, um später vortragend Säulenhallen oder Stadien zu füllen – zu finden; wie sehr hoffte ich doch, daß mir der große Wurf gelingen möchte! Die Aussicht darauf ließ mich vergnügt, ja laut singend – „Heißer Sand, und ein verlorenes Land [...]


Zitiervorschlag:
„keinem bleibt seine Gestalt“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.889, 2019-02.