»meinem großen Schadenfeuer«

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Kommentar

Bereits in Guggile ängstigt den Ich-Erzähler „der gedanke an die möglichkeit eines brandes, eines […] über mir, auf dem dachboden ausbrechenden, plötzlich ausgebrochenen schadenfeuers“. (GU 65)

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 225

[...] Diesen Satz hingeschrieben, sah ich mich aufstehen, den Schreibtisch und das Erzählwerk verlassen und über den Hinterhof ins Literaturmagazin gehen, um einige passende Stücke, Literaturbauteile und andere Dinge hervorzusuchen – Schriftstücke, Protokolle, ein Drehbuch, eine Filmrolle; aber auch Streichhölzer, Sturmfeuerzeuge, Kanister mit Petroleum oder mit Benzin getränkte Lappen, sogar einen Diwan sah ich mich mit dem Hausmeister über den Hof tragen, alles für die Arbeit an meinen Metamorphosen, meinem großen Schadenfeuer, an den Metamorphosen des Plattnerhofes, meinem Versicherungsbetrug [...]


Zitiervorschlag:
„meinem großen Schadenfeuer“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.813, 2019-02.