Marcinkus

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Kommentar

Paul Casimir Marcinkus (1922–2006), der aus den USA stammende Erzbischof war 1971–1989 Direktor der Vatikanbank. Als solcher war er in den Skandal um die Banco Ambrosiano verwickelt, in dem es u.a. um Geldwäsche und Beziehungen zur italienischen Geheimloge P2 ging.

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 223

[...] Verzweifelt probierte er allerlei Antworten, keine wollte den Fremden zufriedenstellen, weder Ich bin es, Vetter Bormann noch Ich bin es, Meister Todt, Ich bin es, den sie den Polen nennen oder Ich bin es, der Schmelzkäse, nicht Ich, Gevatter Dirlewanger, nicht Ich, der liebe Wolf, nicht Löhr, Marcinkus, Waldmeister, nicht Mengele oder Waclawik, kein Name, kein Ich – ob Pater Bodo, Frater Kaser, ob Judenburger, Judenbucher – konnte dem Bedauernswerten helfen [...]

Der Hirt auf dem Felsen, S. 270

[...] Wisns wol, i hob a Frauenleidn, hot da Professa Marcinkus gesogt, a Frauenleidn [...]


Zitiervorschlag:
Marcinkus. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.797, 2019-02.