»Eines Abends kam ein ausgedienter Landvermesser und bat um Herberge. [...] doch wenn es ihm an Mut nicht gebräche, könne er sich im Schloß für die Nacht einrichten.«

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Kommentar

Kofler paraphrasiert weiter das Märchen Der tapfere Soldat : „Einstens kam ein abgedankter Soldat, der bat beim Wirt um Herberge. Der Wirt hatte keinen Platz frei, sagte aber: „Wann du in oltn Schloß wüllst schlofn, obn is Platz gnua, aber obn loabs [leidet es] holt neamd, wirst holt obn net bleibn kinn [können].“ (Geramb 1980, 94)

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 220

[...] Eines Abends kam ein ausgedienter Landvermesser und bat um Herberge. Für Landvermesser ist hier noch nie Platz gewesen, beschied der Wirt den Herbergssucher barsch, doch wenn es ihm an Mut nicht gebräche, könne er sich im Schloß für die Nacht einrichten [...]


Zitiervorschlag:
„Eines Abends kam ein ausgedienter Landvermesser und bat um Herberge. [...] doch wenn es ihm an Mut nicht gebräche, könne er sich im Schloß für die Nacht einrichten.“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.761, 2019-02.