»Unter Trennungen von ihr, auch kurzfristigen, habe der Jüngling immer schwer gelitten, im Internat etwa hätten ihm Furunkel und Abszesse schrecklich zugesetzt, [...] sein Blut wäre vergiftet von Heimweh und Angst, habe er in einem Brief unter der Anrede Meine Mater Admirabilis! geschrieben«

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Kommentar

Abgewandeltes Zitat aus André Hellers Schattentaucher , in dem den Protagonisten während der Zeit im Internat „Furunkel, Abszesse und Gerstenkörner aller Art und Größe“ quälen. „Sein Blut war damals vergiftet von Heimweh und Angst, und auch die zahllosen nächtlichen Gebete zu Maria, der mater admirabilis, konnten es nicht reinigen.“ (Heller 2003, 192) Der Ehrentitel „Mater Ter Admirabilis“ („Dreimal wunderbare Mutter“) für die Gottesmutter Maria wurde 1604 vom Jesuitenpater Jakob Rem geprägt.

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 218

[...] Ja, Ausschlag, da es ihr gerade einfiele: Unter Trennungen von ihr, auch kurzfristigen [...]


Zitiervorschlag:
„Unter Trennungen von ihr, auch kurzfristigen, habe der Jüngling immer schwer gelitten, im Internat etwa hätten ihm Furunkel und Abszesse schrecklich zugesetzt, [...] sein Blut wäre vergiftet von Heimweh und Angst, habe er in einem Brief unter der Anrede Meine Mater Admirabilis! geschrieben“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.751, 2019-02.