»Hietzinger Villa«

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Kommentar

Nach dem Ersten Weltkrieg bezieht Elisabeth Heller das Haus in Hietzing, eine von Adolf Loos umgebaute Villa. „Mein Großvater Scholdan hat sie meiner Mutter geschenkt, damit wir auch in der Stadt in guter Luft aufwachsen können“. (von Mersi 2014) Im Gespräch mit Hermi Löbl 1988 erwähnt sie, dass sie ihrem Sohn das Haus überlassen habe. (vgl. Löbl 1990, 90)

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 213

[...] – Von einem schlimmen Auftritt mit einer Zofe, die sie, die Herrin, die von ihrem Mann aus Verehrung von Richard Strauss zärtlich Marschallin genannte Herrin des Hauses und werdende Mutter, eine alte Drecksau hinter der Maske der großen Dame genannt habe und, kaum daß sie die Worte ausgesprochen, aus der Hietzinger Villa gejagt worden sei, abgesehen, seien Empfängnis und Geburt äußerst harmonisch verlaufen, ein seltsames Rauschen sei in der Luft gewesen, erzählt Frau Maria Elisabeth Heller aus Wien über die Niederkunft, eigentlich die Herabkunft ihres Sohnes Franz, der erst später seinen Erlösernamen André annehmen sollte, nach seinem Tempelerlebnis, nicht wahr [...]


Zitiervorschlag:
„Hietzinger Villa“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.687, 2019-02.