Richard Strauss

Textausschnitte

Am Schreibtisch, S. 117

[...] In mehreren Reihen waren schwarze Postamente mit Gipsbrüsten deutscher Tondichter ausgestellt, ich erkannte auf Anhieb den Schöpfer des „Palestrina“ , Hans Pfitzner, den Meister der Märchenoper „Schwarzer Peter“, Norbert Schultze, dessen liebenswertes Opus ich einst als Kind im Klagenfurter Stadttheater gesehen hatte, sowie Richard Strauss und Franz Lehar [...]

Am Schreibtisch, S. 124

[...] Auf dieser Fotografie eine Zigeunersippe, die in den Prunkräumen der beschlagnahmten Villa des Komponisten Richard Strauss in Garmisch-Partenkirchen über einem Lagerfeuer ein Ferkel brät [...]

Hotel Mordschein, S. 213

[...] – Von einem schlimmen Auftritt mit einer Zofe, die sie, die Herrin, die von ihrem Mann aus Verehrung von Richard Strauss zärtlich Marschallin genannte Herrin des Hauses und werdende Mutter, eine alte Drecksau hinter der Maske der großen Dame genannt habe und, kaum daß sie die Worte ausgesprochen, aus der Hietzinger Villa gejagt worden sei, abgesehen, seien Empfängnis und Geburt äußerst harmonisch verlaufen, ein seltsames Rauschen sei in der Luft gewesen, erzählt Frau Maria Elisabeth Heller aus Wien über die Niederkunft, eigentlich die Herabkunft ihres Sohnes Franz, der erst später seinen Erlösernamen André annehmen sollte, nach seinem Tempelerlebnis, nicht wahr [...]


Zitiervorschlag:
Richard Strauss. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.683, 2019-02.