Vulpius

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Kommentar

Christiane Goethe (geb. Vulpius, 1765–1816) war Goethes drittes Ehefrau. Er verliebte sich 1788 in die Tochter aus armen Verhältnissen, die Beziehung wurde ein Jahr später öffentlich, im selben Jahr Geburt des einzigen überlebenden Kindes. Die unstandesgemäße Liaison galt als Skandal, erst 1806 heirateten die beiden. Von Goethes Zuneigung bezeugen ihr zugeeignete oder durch sie inspirierte Dichtungen („Christiane-Gedichte“).(vgl. Jeßing 1999, 184)

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 188

[...] – Auf nach Wetzlar, zu den Lotten, zu der Vulpius saft’ger Vulva; nach Wetzlar, nach Wetzlar! vernahm ich Lenz und Grabbe, und Schenk hörte ich vergnügt hinzufügen: ich werde mir die Vulpius vornehmen, Natascha wird staunen [...]


Zitiervorschlag:
Vulpius. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.519, 2019-02.