»auf dem Bahnhofsvorplatz von K., schräg vor dem Musil-Geburtshaus«

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Kommentar

In dem 1867 von Christian Placeriano errichteten Haus gegenüber dem Hauptbahnhof in Klagenfurt verbrachte Robert Musil (1880–1942) die ersten elf Monate seines Lebens. Mitte der 1990er Jahre wurde das Haus von der Stadt Klagenfurt zu einem Zentrum für Literatur ausgebaut und beherbergt seither ein Literaturmuseum, das Robert Musil-Institut für Literaturforschung der Universität Klagenfurt, das auch die Funktion des Kärntner Literaturarchivs hat – und die Nachlässe u.a. von Gert Jonke und Werner Kofler besitzt – sowie eine Arbeitsstelle für digitale Edition und ein Büro der Interessengemeinschaft österreichischer Autoren und Autorinnen.


Musil-Geburtshaus, Klagenfurt
Foto: Wikimedia-User JJ55, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Musil-Haus.jpg, CC BY SA 3.0

Textausschnitte

Hotel Mordschein, S. 175

[...] Die Hölle, das sind die anderen, das ist so sicher, wie auf dem Bahnhofsvorplatz von K., schräg vor dem Musil-Geburtshaus, ein Schutzmann mit einem weißen Tropenhelm steht und den Verkehr regelt [...]


Zitiervorschlag:
„auf dem Bahnhofsvorplatz von K., schräg vor dem Musil-Geburtshaus“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. https://gams.uni-graz.at/o:kofler.w2.mordschein.433, 2019-02.