»Im Bergwerk arbeiteten ausschließlich Gefangene; vom Zeitpunkt ihrer Einlieferung an verblieben sie Tag und Nacht [...] im Untergrund; der Durst verzehrte ihr Blut, das Quecksilber wütete in ihren Leibern [...]«
Kommentar
Der Besitzer des Quecksilberbergwerks in Im Tal des Todes führt aus, „,daß es in einem Quecksilberbergwerk nicht gesund ist. Die Quecksilberdünste zerfressen die menschlichen Eingeweide‘“; darum sei es sehr schwer, Arbeiter zu bekommen. Die Arbeiter sind Gefangene, „,die nie mehr das Tageslicht erblicken werden.‘“ (May 1953, 163)
Textausschnitte
Hotel Mordschein, Werk 2, S. 171[...] Im Bergwerk arbeiteten ausschließlich Gefangene [...]
Zitiervorschlag:
„Im Bergwerk arbeiteten ausschließlich Gefangene; vom Zeitpunkt ihrer Einlieferung an verblieben sie Tag und Nacht [...] im Untergrund; der Durst verzehrte ihr Blut, das Quecksilber wütete in ihren Leibern [...]“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.1602, 2019-02.
„Im Bergwerk arbeiteten ausschließlich Gefangene; vom Zeitpunkt ihrer Einlieferung an verblieben sie Tag und Nacht [...] im Untergrund; der Durst verzehrte ihr Blut, das Quecksilber wütete in ihren Leibern [...]“. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.1602, 2019-02.

